Rohkost ist Frohkost

Was ist eigentlich gesunde Ernährung?

Jeder meint ja, er würde sich richtig ernähren, sonst würde er es sicher anders machen. Unsere Bedürfnisse sind auch individuell verschieden. Aber es gibt immer noch etwas zu verbessern. Haben wir erst einmal die Vorgänge im Körper verstanden, können wir uns viel besser an eine gesunde Ernährung annähern. Die Basis für Gesundheit und Wohlbefinden ist die ausreichende Versorgung unseres Körpers mit dem, was er braucht. Zum einen Kalorien: daran mangelt es uns heutzutage in der Regel nicht. Zum anderen ist da eine Vielzahl von Stoffen, die wir großteils noch gar nicht kennen, die Mikronährstoffe: Mineralien, Vitamine essentielle Fett- und Aminosäuren, sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Diese dienen unter anderem der Entgiftung von Stoffen, die wir durch die Umweltbelastung aufnehmen.

 

Gesundes Essen lernen

In welchen Nahrungsmitteln aber stecken diese Wertvollen Helferlein? Unsere Lebensmittel enthalten durch die Verarmung der landwirtschaftlichen Nutzböden, durch Züchtung, Düngung, Pflanzenschutz sowie Weiterverarbeitung meist nicht mehr ausreichend davon. Deshalb gilt: Je ursprünglicher, natürlicher und unbehandelter ein Lebensmittel, desto wertvoller.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, dies zu nutzen, und in unserer Ernährungsberatung lernen Sie das. Kostproben, Vorträge, Hinweise auf Bücher und Internetseiten sowie Zubereitungskurse und Exkursionen in die Natur stellen hier unter Beweis, dass Vitalkost nicht nur gesund erhält, sondern auch lecker und befriedigend ist, und gute Laune macht.

Wir Menschen sind eigentlich gar nicht für die Kochkost gemacht. Die kam ja erst vor ein paar tausend Jahren auf, wohingegen es die ganze Menschheitsgeschichte auf etliche zigtausende von Jahren bringt. Eine relativ neue Entwicklung also, und unser Körper ist nicht ideal daran angepasst. Die industrialisierte Nahrung, angefangen von der Pflanzenzucht, Kunstdüngung, chemischer Keule auf dem Acker bis hin zu Erhitzen und Aufbereitung mit raffinierten Nahrungsveränderungen und Zusätzen ist unserer Gesundheit noch viel weniger zuträglich. Da unser Essen zu wenige Stoffe enthält, die unser Körper braucht, und zu viele, die er nicht brauchen kann, werden wir krank - vereinfacht gesagt.

 

 

 

Nun ist die Umstellung auf Möhre und Apfel nicht so einfach, und erscheint den meisten auch nicht sehr erstrebenswert. Wer will schon auf leckere Pizza oder Pasta verzichten. Unser Stoffwechsel stellt sich auch gar nicht so schnell um. Aber wir können mit Genuss und Verstand unser Essen so gestalten, dass unser Körper die nötigen Bausteine bekommt, die er braucht.

 

 

Je ursprünglicher ein Nahrungsmittel ist, desto wertvoller für unseren Organismus. Da geht es nicht nur um die chemische Zusammensetzung, sondern auch um die nichtstoffliche Information, also die Energie, welche die Pflanze durch das Sonnenlicht aufnimmt und die in allen lebenden Organismen mittels  Biophotonen die Lebens-vorgänge regelt. Unsere Nahrung ist leider durch die vielen Veränderungen daran verarmt. Am besten können wir das durch Wildpflanzen kompensieren, denn da steckt jede Menge Lebenskraft drin. Immerhin muss sich so eine Brennessel ja ohne Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel behaupten. Und diese Abwehrkräfte nutzen wir dann für uns, wenn wir sie essen.