Eine gute Geisteshaltung

Unser Denken bestimmt uns - das Unbewusste!

Wenn wir nicht nur gesund sondern auch zufrieden sein möchten, gehört das Denken ganz entscheidend dazu, ja es bestimmt unser ganzes Erleben und Empfinden.

Es heißt ja: Glauben versetzt Berge. Unheilbar Kranke können über Nacht auf unerklärliche Weise gesund werden. Aber auch umgekehrt. Annahmen, Überzeugungen, Einstellungen und Glaubenssätze, die uns oft gar nicht bewusst sind, steuern im Wesentlichen unsere Handlungen und Empfindungen. Wir werden gar nicht so sehr von der Vernunft geleitet, wie wir glauben.

 

Wie ist eigentlich meine Einstellung zur Krankheit?

Meist ist uns das gar nicht bewusst. Hadern wir mit unserem Schicksal oder gar mit jemandem, der daran Schuld zu sein scheint? Das ist wenig hilfreich und blockiert die Heilung. Allerdings tritt diese Haltung zunächst immer auf, wenn man neu mit einer Diagnose konfrontiert wird und gehört zum Verarbeitungsprozess. Nur muss sie allmählich einer Akzeptanz weichen.

Allzu passiv alles hinzunehmen und keinerlei Initiative in Richtung Veränderung zu ergreifen, ist allerdings das andere Extrem, das es zu vermeiden gilt. Ein gewisser akzeptierender Gleichmut mit sachlichem Interesse an den komplexen Zusammenhängen des Daseins ist sicherlich eine hilfreiche Einstellung.  

 

Training für Geist und Seele

Nun kann aber niemand auf Befehl glücklich und entspannt sein. Man kann auch nicht einfach beschließen, sich nicht mehr zu ärgern oder zu ängstigen. So einfach funktioniert es nicht.

Es gibt aber wirkungsvolle Methoden, hilfreiche Haltungen zu kultivieren, belastende Glaubenssätze zu erkennen und ungeschickte gewohnheitsmäßige Reaktionen loszulassen. Es ist wie Krafttraining - aber fürs Gehirn!

 

Die wichtigste Fähigkeit fürs Glück: Achtsamkeit

Wir bleiben auf dem Boden, sind geerdet. Wir sind nicht ständig in Phantasien, indem wir entweder mit Vergangenem hadern oder Zukunftspläne spinnen mit all ihren Erwartungen und Befürchtungen. Die Verbundenheit mit dem, was gerade jetzt geschieht, führt allmählich zu einer Sicherheit, einer Selbstverständlichkeit im Dasein, die einen gelassener und gleichmütiger macht und hilft, ungeschickte, wenig hilfreiche Handlungen zu vermeiden.

 

Mit Freude geht alles besser

Zu Beginn einer ursächlichen ganzheitlichen Therapie besteht manchmal Skepsis, weil ja bisher auch alles nicht so recht geholfen hat. Erst, wenn man die positiven Wirkungen am eigenen Leibe erfährt, entsteht zunehmend Vertrauen. Wir werden daher anfangs gemeinsam einen Plan aufstellen, in dem wir realistische Ziele in einem bestimmten Zeitrahmen festlegen. 

Und das wichtigste Erfolgsmittel: es darf auch Spaß machen!