Sind wir alle total vergiftet?

Panik ist ein schlechter Berater

Ständig hagelt es Hiobsbotschaften von Bedrohungen unserer Gesundheit durch meist menschengemachte Gefahren. Die Meldungen erschlagen und förmlich. Meist schützen wir uns, indem wir auf Durchzug schalten und uns am besten gar nicht damit befassen, in der Hoffnung, dass alles nur halb so schlimm ist. "Es trifft mich vielleicht nicht, wenn ich nichts davon weiß", "ich könnte auch einfach Glück haben und davonkommen". Treten aber immer mehr Symptome auf, funktioniert diese Vogel-Strauß-Politik nicht mehr, ein Gefühl des Unbehagens und der Angst beschleicht uns. 

 

Unser Abwehrsystem ist besser, als wir denken

Statt in eines der beiden Extreme zu verfallen, entweder gar nichts wissen zu wollen oder in Panik zu geraten, wäre es sicher hilfreicher, sich vernünftig damit auseinanderzusetzen. Natürlich können wir nicht alle schädlichen Einflüsse meiden, denen wir ausgesetzt sind. Doch sollte man Folgendes bedenken:

Mit einem gewissen Maß an schädlichen Einflüssen können wir alle gut fertig werden. Es dient dem Organismus sogar als Anreiz und Training der Abwehrkräfte.
Wir alle besitzen ein ausgeklügeltes System an Entgiftungs- und Ausscheidungsmechanismen, ohne die wir weder in der Menschheitsgeschichte noch als Individuum in der heutigen industrialisierten Welt überlebt hätten.
Wird des dem Körper aber zu viel und er erkrankt, ist es oft schon ausreichend, einen Teil der Belastungen zu eliminieren, sodass er in die Lage kommt, mit dem Rest wieder alleine fertig zu werden.

 

Genetische Unterschiede

Eine wichtige Rolle spielt auch unsere genetische Fähigkeit, Gifte abzubauen. Diese kann ganz unterschiedlich sein, manche Menschen haben trotz hoher Exposition von Toxinen eine robuste Gesundheit. Man kann also nie allgemeine Aussagen machen, sondern muss individuell bei jedem prüfen, ob und in welchem Ausmaß Umweltgifte an der Entstehung der Symptome beteiligt sind.

 

 

Schwermetalle sind mit die schwerwiegendsten Gifte

Dabei gilt es, die wichtigsten Noxen zu kennen, und das sind eben unter anderem die Schwermetalle, die alle Lebensvorgänge in unseren Zellen beeinträchtigen und erschweren. Laut Dr. Mutter ist Quecksilber das zweitgiftigste Element im Universum. Unter anderem blockiert es Enzyme, indem es die Stellen der Spurenelemente besetzt. Zum Beispiel Selen, das sowohl im Entgiftungsstoffwechsel als auch in der Schilddrüse eine wichtige Rolle spielt.