Schadstoffausleitung

Unspezifische Entgiftung: den Organismus unterstützen

Der menschliche Organismus kann sich sehr wohl einer Menge Umweltgifte erwehren, wenn man ihm das nötige Handwerkszeug dazu liefert. Dazu gehören Antioxidantien, Mineralien, schwefelhaltige Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, reines Wasser und Bewegung. Sie sind erforderlich, um die unerwünschten Eindringlinge, sowie auch Gifte, die natürlicherweise durch den Stoffwechsel im Körper entstehen, unschädlich zu machen und nach draußen zu befördern. All diese Mikronährstoffe sollten eigentlich in unserer Nahrung enthalten sein. Leider reichen sie heutzutage bei Weitem nicht aus, da wir einerseits immer mehr Schadstoffen ausgesetzt sind, auf der anderen Seite die landwirtschaftlichen Produkte durch die Verarmung der Böden immer weniger davon enthalten. Im Fall einer Erkrankung müssen diese also zunächst einmal als Supplemente zugeführt werden. Dadurch unterstützen wir die körpereigene Entgiftungsleistung.

 

Die schlimmsten Gifte: Schwermetalle

Einige Toxine kann der Körper jedoch kaum aus eigener Kraft ausscheiden, da er entwicklungsgeschichtlich nicht an sie angepasst ist. Deshalb werden sie auch Speichergifte genannt. Dies sind in erster Linie die Schwermetalle, allen voran Quecksilber, welches sich vorzugsweise im Gehirn und Nervensystem sowie in Nieren und Knochen ablagert. Es ist in Amalgamfüllungen enthalten, gelangt aber auch durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Luft und so über das Regenwasser ins Meer. Fische aber reichern Quecksilber bis zu 1-millionenfach in ihrem Muskelfleisch an!

Quecksilber hat eine Halbwertszeit im Gehirn von ca. 20 Jahren! Das bedeutet, dass nach dieser Zeit erst die Hälfte des aufgenommenen Quecksilbers von unserem Körper ausgeschieden worden ist. Andere Metalle wie Cadmium, Blei, Arsen und Aluminium, aber auch die Spurenelemente Eisen und Kupfer können ebenfalls zu Belastungen führen, wobei die verschiedenen Substanzen sich in ihrer Wirkung nicht nur addieren, sondern zusammen sogar noch um ein Vielfaches toxischer sind.

 

Chelat-Infusionen: Die Metalle in die Zange nehmen

Es gibt zum Glück gute Behandlungsmöglichkeiten, um Schwermetalle auszuleiten. Dabei werden neben natürlichen Mitteln wie Chlorella und Heilerde spezielle, sehr potente Entgiftungsmittel, sogenannte Chelatoren, eingesetzt

Chelat kommt vom griechischen und heißt Krebsschere. Chelatbildner wie etwa das DMPS, EDTA oder DMSA wurden entwickelt, um akute Schwermetallvergiftungen zu behandeln. Sie nehmen das Metall in unserem Körper regelrecht in die Zange und lassen es nicht mehr los. Der feste Komplex wird dann über die Nieren ausgeschieden. Mittels Urinanalyse kann so die Art und Menge der ausgeschiedenen Schwermetalle bestimmt. Erfahrungsgemäß bessern sich praktisch alle chronischen Krankheiten durch eine Ausleitung. Der Organismus wird entlastet und in die Lage versetzt, mit den anderen noch bestehenden Störfaktoren besser fertig zu werden.